Milliardenlast durch Glyphosat-Rechtsstreit drückt Bayer tiefer in die VerlustzoneDer Pharma- und Agrarkonzern Bayer ist wegen milliardenschwerer Belastungen ​aus den Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten in den USA tiefer in die roten Zahlen ⁠gerutscht. Grund dafür waren vor allem Sonderaufwendungen für Rechtsfälle von gut sechs Milliarden Euro. Der Konzernumsatz fiel um gut zwei Prozent auf 45,58 Milliarden Euro, währungsbereinigt ein Plus ​von 1,1 Prozent. Für das laufende ⁠Jahr rechnet Bayer währungsbereinigt mit einem Umsatz von 45 bis 47 Milliarden Euro und einem ​operativen Ergebnis vor Sondereinflüssen von 9,6 bis 10,1 Milliarden Euro. Der Barmittelzufluss (Free Cash Flow) dürfte ⁠jedoch wegen Auszahlungen ‌für die Rechtsstreitigkeiten mit rund fünf Milliarden Euro stark belastet werden und mit minus 1,5 bis minus 2,5 Milliarden Euro negativ ausfallen.


Source:   Frankfurter Allgemeine Zeitung
March 03, 2026 21:44 UTC